Elektro Longboard – Der große Vergleich 2020

In den letzten Monaten hat man deutlich gemerkt, dass die Elektro Longboard Szene immer größer geworden ist. Wer im Sommer das Snowboarden vermisst und nicht extra in einen Snowdome oder zu einem Geltscher fahren möchte, für den bietet ein elektrisches Londboard genau die richtige ergänzung. Um nicht einfach blind ein elektrisches Longboard kaufen zu müssen, haben wir hier einige Beispiele von elektrischen Longboards um Ihnen die Auswahl zu erleichtern.

Name Produkt Bewertung Angebote
Oppikle

Elektrisches Longboard

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GeekMe

Elektro-Skateboard

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Teamgee

H8

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TOPQSC

E-Longboard

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Elrofu

Fun

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Elektro Longboard: Oppikle

Technische Daten:

» Abmaße: L=67cm x B=25cm
» Maximal Gewicht: bis 80Kg (Herstellerangabe)
» Reichweite: max. 8-10 km
» Geschwindigkeit: bis zu 20km/h

Fazit:
Das elektro Longboard „Oppikle“ ist super für Einsteiger geeignet. Es ist leicht zu transportieren und punktet ebenfalls durch schnelles Wiederaufladen.


Elektro Longboard: GeekMe

Technische Daten:

» Abmaße: L=90cm x B=23cm
» Maximal Gewicht: 120Kg (Herstellerangabe)
» Kapazität und Reichweite: max. 14 – 16km
» Geschwindigkeit: 28 – 32km/h

Fazit:
Stylisch, robust und ebenfalls gut geeignet für Anfänger. Das elektro Longboard „GeekMe“ hat ebenfalls wie das „Oppikle“ nur einen Motor aber durch mehr Akkukapazität eine höhere Reichweite!


Elektro Longboard: Teamgee H8

Technische Daten:

» Abmaße: L=78cm x B=21cm
» Maximal Gewicht: 75Kg (Herstellerangabe)
» Reichweite: max. 15km
» Geschwindigkeit: 16 – 25km/h

Fazit:
Durch die integrierten Komponenten im Deck des Boards ist es wesentlich schlanker als seine Konkurenz außerdem ist es dadurch deutlich unauffälliger.


Elektro Longboard: TOPQSC

Technische Daten:

» Abmaße: L=94cm x B=25,5cm
» Maximal Gewicht: 100Kg (Herstellerangabe)
» Reichweite: max. 30km
» Geschwindigkeit: 30km/h

Fazit:
Das elektro Longboard von „TOPQSC“ überzeugt mit seinem starken Akku, welcher zwei 480W starke Motoren antreibt.


Elektro Longboard: Elrofu FUN

Technische Daten:

» Abmaße: L=90cm x B=29cm
» Maximal Gewicht: 100Kg (Herstellerangabe)
» Reichweite: max. 15km
» Geschwindigkeit: 25km/h

Fazit:
Das elektro Longboard „FUN“ von der Marke „elrofu“ ist vergleichbar mit dem Board „Oppikle“. Es ist etwas größer und hat auch einen größeren Akku im vergleich zu dem „Oppikl“ Board. Gut zu transportieren dank der Aussparung im Deck.


Du möchtest ein elektrisches Longboard kaufen und bist dir absolut nicht sicher welches?

Bitte beachte, zu warten bis die Technik ausgereifter ist um dann ein besseres Elektro Longboard kaufen zu können, macht wenig Sinn.

Dies liegt daran, dass es schon relativ viele Antriebsformen sowie Akkukapazitäten gibt. Der Akku, ist unserer Meinung nach die wichtigste Komponente eines elektrischen Longboards, denn dieser definiert die Reichweite. Der Motor sorgt für die Beschleunigung und die maximale Geschwindigkeit, was aber immer auch vom Fahrer und dem Untergrund abhängig ist. Also beachte, solltest du dir ein elektrisches Longboard kaufen, bei dem der Motor mehr Watt hat, bedeutet dies eine höhere Reichweite und ggf. eine höhere Höchstgeschwindigkeit.


Der Akku:

Wie bereits erwähnt, ist er eigentlich die wichtigste Komponente.
Die verbauten Akkus bei elektrischen Longboards sind in der Regel Lithium Ionen Akkus.
Eine höhere Kapazität, bedeutet eine höhere Reichweite. Boards im unteren Preissegment haben meiste kleinere Akkus und daher eine geringere Reichweite.

Als Beispiel: Akkus mit 2,2Ah Kapazität schaffen im Durschnitt 7 – 10 Kilometer. Akkus mit 3,5Ah Kapazität haben in etwa 15 Kilometer Reichweite.
Dieses Beispiel ist abhängig vom Gewicht des Fahrers, dem Untergrund und der Steigung.

Der Antrieb:

Solltest du ein Elektro Longboard kaufen wollen, musst du wissen was du willst. Mittlerweile gibt es einige verschiedene Antriebsarten für die Boards. Klar, im Endeffekt ist es immer ein Elektromotor. Nur in der Art wie er verbaut ist und die Kraft überträgt ist er unterschiedlich.

» Es gibt den Motor, welcher auf einer Seite im Rad des Boards verbaut ist. Dieser ist häufig bei Anfänger-Longboards zu finden und in Kombination mit geringeren Akkukapazitäten verbaut.

» Diese Art der Bauweise gibt es natürlich auch als Doppelrad-Antrieb. Da bei diesen Boards zwei Motoren verbaut sind, ist die Höchstgeschwindigkeit sowie die Kapazität des Akkus höher.

» Ebenso gibt es den Riementrieb. Hier werden in den meisten Fällen zwei Räder mittels Riemen, welcher vom Motor zu dem jeweiligen Rad geht angetrieben. Diese Art des Antrieb liegt in den höheren Preiskategorien und ist nicht für Anfänger nötig. Was man nicht vergessen darf, einige Boards schaffen mit der richtigen Motor-Akku Kombination leicht bis zu 40 – 50 Km/h und bei diesen Geschwindigkeiten sollte man schon wissen was man tut.

» Als letztes gibt es eine Antriebsart bei dem die Räder mittels Kardanwelle angetrieben werden. Diese Antriebsart findet man eher bei Tüftlern und Hobbybastlern.

Die Steuerrung:

Die elektrischen Longboards werden meist mit einer kleinen Funkfernbedienung, welche man während der Fahrt in der Hand hält gesteuert. Mit der Fernbedienung können Sie beschleunigen sowie abbremsen.
Zusätzlich gibt es noch bei einigen Fernbedienungen die Möglichkeit zwischen Vorwärts und Rückwärts und verschiedenen Geschwindigkeits Modi umschalten zu können.


Deine Sicherheit liegt uns am Herzen.

Bitte beachte, dass ein Sturz bei hohen Geschwindigkeiten (welche einige Longbords mit leichtigkeit schaffen) extrem schmerzhaft enden kann. Aus diesem Grund empfehlen wir einen Helm und sowie Ellenbogen und Knieschützer zu tragen.


Elektrisches Longboard kaufen – FAQ

»Welche Belastung hält ein elektrisches Longboard aus?

Die durchschnittliche maximale Belastung liegt zwischen 100 – 120 Kilogramm. Aufgrund der Verarbeitung und Bauweise der E-Boards sind diese steifer als ein normales Longboard wie z.B. ein Drop Down Longboard. Akkugehäuse, Platinengehäuse sowie der Motor und dessen Abdeckung halten das ganze Longboard zusätzlich zusammen, wodurch sich die maximale Lebensdauer im Durchschnitt erhöht.

»Bekomme ich Probleme, wenn ich bei Regen oder Nässe fahre?

Bei Regen empfehlen wir das Elektro Board nicht zu benutzen. Die Gefahr zu stürzen ist sehr hoch, da die Kunststoff Rollen auf einer nassen Fahrbahn nicht gut haften. Ebenso kann Wasser in die Platinen- bzw. Akku Abdeckung eindringen und erhebliche Schäden anrichten.

»Von was ist die Reichweite meines Boards abhängig?

Die Reichweite ist ganz klar von der Kapazität des Akkus abhängig. Je höher die Watt Zahl, desto mehr Leistung liefert dein Board.
Dinge wie Gewicht des Fahrers, sowie der Untergrund und Steigung der Strecke haben Einfluss auf die maximal mögliche Reichweite.

»Was spricht für ein E-Board?

Wir wissen leider nicht welche Art von Typ du bist und was für dich speziell geeignet ist, das musst du selber herausfinden. Was wir aber wissen ist, elektrische Longboards sind für Menschen empfehlenswert, welche sich nach einem harten Arbeitstag ganz entspannt über den Asphalt tragen lassen wollen. Besonders im städtischen Nahverkehr ist es besonders empfehlenswert ein solches Board zu fahren, um schnell und ohne Anstrengung zwischen den Haltestellen hin und her fahren zu können.


Pros und Cons eines Elektro Longboards

Vorteile:

Es ist bequemer
schnelleres Vorankommen
höhere Reichweite

Nachteile:

höheres Gewicht
teurer in der Anschaffung
keine Zulassung für öffentliche Straßen



Grundsätzlich kann man sagen, dass beide Arten ihre Vor- und Nachteile haben. Es muss abgewägt werden, was einem wichtig ist und danach kann man sich orientieren.

Um dir einen noch besseren Einblick geben zu können, zeigen wir dir hier ein paar Videos zum Thema Elektro Longboard. Mit den Videos wollen wir dir die verschiedenen Antriebsarten und deren Nutzen näher bringen.


Disclaimer:

Die Rechtslage zum Thema Elektro Longboard
In Deutschland ist es verboten mit einem elektrischen Longboard auf öffentlichen Straßen sowie Gehwegen zu fahren.
Dies liegt daran, dass die meisten E-Longboards schneller als 6 Km/h fahren und es nicht möglich ist ein elektrisches Longboard anzumelden.
Um für ein solches Longboard eine Zulassung zu bekommen, müsste nach jetzigem Wissensstand eine Lenkstange, Vorder und Rücklichter sowie ein Kennzeichen angebracht werden.
Dies wäre dann aber kein Longboard mehr sondern ein Elektroroller.

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